Welchen Cloud-Anbieter empfehle ich?

Ich unterstütze bei der Auswahl eines sicheren Cloud-Anbieters. Oder braucht man den garnicht? Die Antwort darauf finden Sie in diesem Blogbeitrag.

Grundsätzlich ist das Thema an sich schon ein Ausschlußgrund – denn wer möchte schon seine privaten oder Firmendaten „irgendwo“ auf einem Fremden Server im Internet speichern? ABER die gute Nachricht gleich zu Beginn – JA es geht auch sicher und „anonym“.

Es geht dabei um Drei Zentrale Datenschutzkriterien:
1. Sicher ist ein Online-Dienst dann, wenn die Datenübertragung und die Speicherung der Daten auf einem Server oder einem Endgerät verschlüsselt sind. Hier werden verschiedene Techniken angewendet, die unterschiedlich stark sein können. Die sicherste Methode ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Sie garantiert, dass nur Sender und Empfänger den digitalen Schlüssel zu den Daten haben.

2. Privat ist ein Online-Dienst dann, wenn der Anbieter des Diensts kaum oder keine Daten sammelt, die nicht direkt für den Service gebraucht werden. Das heißt, es werden keine personenbezogenen Daten gesammelt, die an andere Firmen verkauft oder vom Anbieter selbst benutzt werden können.

3. Transparent ist ein Online-Dienst dann, wenn gewährleistet werden kann, dass er sicher und privat ist. Um dies zu beweisen, kann der Programm-Quellcode veröffentlicht und für alle zur Überprüfung bereitgestellt werden. Dieses Prinzip heißt Open Source und ist ein zentrales Merkmal der digitalen Vertrauenswürdigkeit, weil es Transparenz über die Software schafft.

Cloud SpeicherSicherPrivatTransparent

Google Drive1)

Dropbox2)

MS OneDrive3)

Apple iCloud4)

Riseup Share5)

Firefox Send6)7)

MEGA8)

Quelle: projectprivacy.eu – Details dazu auch direkt im Artikel.

Soviel zur „grundsätzlichen“ Auswahl des Providers.

Jetzt zur guten Nachricht:

Man kann „fast jeden“ dieser Anbieter auch sicherer und anonymer nutzen, indem man eines der beiden großartigen Tools cryptomator oder boxcryptor verwendet.

Was ist jetzt das wieder? Um es nicht zuuu kompliziert und lang zu machen: Beide Software-Tools verschlüsseln Ihre Daten lokal BEVOR sie zum Cloud-Anbieter Ihrer Wahl hochgeladen werden. Somit kann dieser nur noch „Kauderwelsch“ lesen.

Cryptomator ist Open Source und völlig kostenlos, Boxcryptor ist Closed Source und für User mit bis zu 2 Geräten und maximal 1 Cloud-Anbieter kostenlos. Ein großer Unterschied ist noch, dass sie für Cryptomator KEIN Konto beim Anbieter benötigen, die Software läuft völlig unabhängig LOKAL auf Ihrem Computer oder Handy.

Wenn Sie Fragen zur Verschlüsselung Ihrer Cloud-Daten haben senden Sie mir eine Anfrage (rechts oben auf Sofort Anfragen klicken).

In einer der nächsten Blog-Beiträge werde ich noch detaillierter auf die Installation von Cryptomator eingehen.

Einen ersten Einblick gibt auch der Artikel des Kanals Mobilsicher und auch mit einem informationen Video auf Youtube.

 

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